Pastinake
Weißliches Wurzelgemüse mit süßlichem Geschmack und cremiger Konsistenz nach dem Garen.
Erklärung
Die Pastinake ist ein cremefarbenes Wurzelgemüse aus der Familie der Doldenblütler, das dem Parsnip ähnelt. Sie schmeckt leicht süßlich mit nussigen Noten und wird besonders nach dem Garen weich und cremig. Pastinaken enthalten viel Stärke und eignen sich hervorragend für Pürees, Suppen und als Beilage. Das Gemüse war lange Zeit aus der europäischen Küche verdrängt, erlebt aber seit einigen Jahren eine Renaissance als Trendgemüse.
Typische Anwendung
- Pastinakenpüree als cremige Beilage zu Fisch und Fleisch
- In Suppen und Eintöpfen für süßlichen Geschmack
- Geröstet als knuspriges Ofengemüse mit Gewürzen
- In Baby-Breien und Babynahrung wegen der leichten Verdaulichkeit
Beispiele aus der Küche
- Pastinakenpüree mit Kartoffeln und Muskatnuss
- Ofengeröstete Pastinakensticks mit Honig und Thymian
- Cremige Pastinaken-Karotten-Suppe mit Ingwer
Tipps & Hinweise
- Junge, dünnere Pastinaken haben ein feineres Aroma als dicke, alte Exemplare
- Vor dem Schälen die helle Haut gründlich unter fließendem Wasser abbürsten
- Pastinaken beim Schälen grün werden lassen - das ist normal und beeinträchtigt nicht den Geschmack
💬 Häufige Fragen
Wissenswertes
Die Pastinake ist ein vielseitiges Wurzelgemüse, das lange Zeit aus deutschen Küchen verschwunden war und nun ein regelrechtes Comeback feiert. Das cremefarbene Gemüse begeistert mit seinem natürlich süßlichen Geschmack und der feinen, cremigen Textur nach dem Garen. Pastinaken eignen sich perfekt für Pürees, Suppen und als knuspriges Ofengemüse. Beim Einkaufen sollte man kleinere, festere Exemplare wählen, da große Pastinaken oft holzig sind. Die Zubereitung ist einfach: schälen, schneiden und je nach Rezept kochen oder rösten. Pastinaken sind reich an Vitaminen und Mineralien, was sie zu einer gesunden und leckeren Ergänzung des Speiseplans macht.