🥦 Gemüse & Kräuter

Pastinake

Weißliches Wurzelgemüse mit süßlichem Geschmack und cremiger Konsistenz nach dem Garen.

Erklärung

Die Pastinake ist ein cremefarbenes Wurzelgemüse aus der Familie der Doldenblütler, das dem Parsnip ähnelt. Sie schmeckt leicht süßlich mit nussigen Noten und wird besonders nach dem Garen weich und cremig. Pastinaken enthalten viel Stärke und eignen sich hervorragend für Pürees, Suppen und als Beilage. Das Gemüse war lange Zeit aus der europäischen Küche verdrängt, erlebt aber seit einigen Jahren eine Renaissance als Trendgemüse.

Tipps & Hinweise

  • Junge, dünnere Pastinaken haben ein feineres Aroma als dicke, alte Exemplare
  • Vor dem Schälen die helle Haut gründlich unter fließendem Wasser abbürsten
  • Pastinaken beim Schälen grün werden lassen - das ist normal und beeinträchtigt nicht den Geschmack

💬 Häufige Fragen

Was ist eine Pastinake und woher kommt sie?
Die Pastinake ist ein cremefarbenes Wurzelgemüse, das einer Möhre ähnelt, aber süßlicher schmeckt. Ursprünglich stammt sie aus dem östlichen Mittelmeerraum und wurde bereits von den Römern kultiviert. In Deutschland erlebte sie lange Zeit ein Schattendasein, ist aber seit den 2010er Jahren als trendiges Gemüse zurück auf dem Markt.
Kann man Pastinaken roh essen oder muss man sie kochen?
Pastinaken können theoretisch roh gegessen werden, schmecken aber deutlich besser gekocht oder geröstet. Roh sind sie hart und holzig im Geschmack. Durch Garen, Braten oder Rösten wird das Gemüse weich, cremig und entwickelt seinen typischen süßlichen Geschmack mit Karamellnoten vollständig.
Wie lange muss ich Pastinaken kochen oder garen?
Dies hängt von der Größe ab. Geschnittene Stücke brauchen in Wasser etwa 15-20 Minuten zum Weichkochen. Im Ofen geröstet bei 200°C dauern sie 25-30 Minuten, bis sie goldbraun und innen weich sind. Für Püree können kleine Stücke bereits nach 12-15 Minuten gar sein.
Was ist der Unterschied zwischen Pastinake und Petersilienwurzel?
Beide sind Wurzelgemüse und sich ähnlich, aber Pastinaken sind cremefarben und süßer, während Petersilienwurzeln heller und intensiver nach Petersilie schmecken. Pastinaken werden beim Rösten süßlich-karamelliert, Petersilienwurzeln bleiben kräuterwürzig. In Suppen und Eintöpfen können sie oft austauschbar verwendet werden.
Wie lagere ich Pastinaken richtig und wie lange sind sie haltbar?
Pastinaken sollten kühl und dunkel gelagert werden, idealerweise im Kühlschrank im Gemüsefach in einem Plastikbeutel. So halten sie 2-3 Wochen frisch. Im Keller oder Wurzelkeller können sie sogar mehrere Monate lagern. Beschädigte Stellen sollten entfernt werden, da Pastinaken schnell faulen, wenn die Schale verletzt ist.

Wissenswertes

Die Pastinake ist ein vielseitiges Wurzelgemüse, das lange Zeit aus deutschen Küchen verschwunden war und nun ein regelrechtes Comeback feiert. Das cremefarbene Gemüse begeistert mit seinem natürlich süßlichen Geschmack und der feinen, cremigen Textur nach dem Garen. Pastinaken eignen sich perfekt für Pürees, Suppen und als knuspriges Ofengemüse. Beim Einkaufen sollte man kleinere, festere Exemplare wählen, da große Pastinaken oft holzig sind. Die Zubereitung ist einfach: schälen, schneiden und je nach Rezept kochen oder rösten. Pastinaken sind reich an Vitaminen und Mineralien, was sie zu einer gesunden und leckeren Ergänzung des Speiseplans macht.