🥦 Gemüse & Kräuter
Kohlrabi
Knolliges Gemüse mit Stielansätzen, mild würzig und zart im Geschmack.
Erklärung
Kohlrabi ist ein Kreuzblütengemüse, das aus einer verdickten Sprossachse besteht und oberirdisch wächst. Die grüne oder violette Knolle hat zarte, hellgrüne oder weiße Stielblattknospen an der Oberfläche. Das Fleisch ist mild, leicht süßlich und deutlich zarter als Kohl. Kohlrabi wird roh oder gekocht genossen und kombiniert Geschmack von Kohl mit der Textur von Rüben. Die Blätter sind ebenfalls essbar und eignen sich wie Spinat zur Verarbeitung.
Tipps & Hinweise
- Junge, kleinere Kohlrabis (bis 8 cm) sind zarter und milder im Geschmack als große Exemplare
- Vor dem Schälen kurz blanchieren erleichtert das Entfernen der faserigen Schale erheblich
- Die grünen Blätter nicht wegwerfen – sie sind würziger als der Knollen und eignen sich perfekt für Suppen und Pestos
💬 Häufige Fragen
Wie lange kocht man Kohlrabi?
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Kleine, ganz gekochte Kohlrabis benötigen 20-25 Minuten, größere bis zu 30 Minuten. In Würfel oder Scheiben geschnitten dauert es nur 10-15 Minuten, bis sie gar und noch bissfest sind. Mit einem Messer sollten sie leicht durchstechen sein. Längeres Kochen macht das Gemüse mehlig und geschmacklos.
Ist Kohlrabi roh essbar?
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Ja, Kohlrabi ist perfekt roh zu essen und in dieser Form besonders zart und mild. Dafür wählt man junge, kleine Exemplare aus, schält sie dünn und schneidet sie in Stäbchen oder dünne Scheiben. Roh eignet sich Kohlrabi hervorragend für Salate, Rohkostplatten oder als knackiger Snack mit Dip.
Kann man Kohlrabi-Blätter essen?
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Absolut! Die Blätter von Kohlrabi sind sehr wertvoll und sollten niemals weggeworfen werden. Sie schmecken ähnlich wie Grünkohl, haben aber einen zarteren, leicht würzigen Geschmack. Die Blätter können wie Spinat gedünstet, für Suppen, Pestos oder Gemüsepfannen verwendet werden und sind reich an Vitaminen.
Was ist der Unterschied zwischen grünem und violettem Kohlrabi?
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Grüner und violetter Kohlrabi unterscheiden sich hauptsächlich in der Optik – der Geschmack ist sehr ähnlich, beide sind mild und zart. Die Farbe ist genetisch bedingt. Violetter Kohlrabi enthält zusätzlich Anthocyane, die Antioxidantien, und kann beim Kochen leicht abfärben. Geschmacklich sind beide gleich hochwertig und austauschbar in Rezepten.
Wie erkenne ich, ob ein Kohlrabi frisch ist?
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Frische Kohlrabis fühlen sich fest an und geben auf Druck nicht nach. Die Haut sollte glatt und makellos sein, ohne dunkle Flecken oder Risse. Die Blätter sollten grün und knackig wirken. Zu große Kohlrabis (über 10 cm Durchmesser) werden oft holzig und mehlig. Wenn die Knollen leicht Kratzer haben, ist das kein Problem, sie sollten aber nicht vertrocknet wirken.
Wissenswertes
Kohlrabi ist ein vielseitiges Kreuzblütengemüse mit einer verdickten, knolligen Sprossachse und zarten, milder Geschmack. Das Gemüse kann roh als knackiger Snack genossen oder gekocht als warme Beilage zubereitet werden. Kohlrabi überzeugt durch seine Zartheit und kurze Garzeit – bereits nach 10-15 Minuten ist das in Scheiben geschnittene Gemüse perfekt. Besonders wertvoll sind auch die grünen Blätter des Kohlrabi, die wie Spinat verarbeitet werden können. Mit seinem milden Geschmack passt Kohlrabi zu vielen Gerichten und ist eine gesunde, vitaminreiche Bereicherung für jeden Speiseplan.