🥦 Gemüse & Kräuter

Liebstöckel

Aromatisches Küchenkraut mit würzigem Selleriegeschmack für Suppen und Eintöpfe.

Erklärung

Liebstöckel, auch Maggikraut genannt, ist ein mehrjähriges Kraut aus der Familie der Doldenblütler mit intensivem, würzigem Aroma. Die Pflanze wird etwa einen Meter hoch und besticht durch ihr charakteristisches, an Sellerie erinnerndes Aroma. Liebstöckel wird sowohl frisch als auch getrocknet in der Küche verwendet und verleiht Gerichten eine kräftige, herzhafte Note. Das Kraut eignet sich besonders für klassische deutsche und österreichische Küche.

Tipps & Hinweise

  • Liebstöckel frisch kurz vor dem Servieren hinzufügen, um das Aroma zu bewahren
  • Getrockneter Liebstöckel intensiver im Geschmack - sparsamer dosieren als frisches Kraut
  • Die jungen Blätter sind milder und zarter als ausgewachsene Pflanzenteile

💬 Häufige Fragen

Was ist Liebstöckel und warum heißt es auch Maggikraut?
Liebstöckel ist ein würziges Küchenkraut mit intensivem Aroma, das an Sellerie erinnert. Es wird Maggikraut genannt, weil sein Geschmack dem der bekannten Maggiwürzsauce ähnelt. Das Kraut stammt aus der Familie der Doldenblütler und wird in der klassischen europäischen Küche geschätzt. Die Bezeichnung "Maggikraut" ist im deutschsprachigen Raum sehr verbreitet.
Kann man Liebstöckel durch Sellerie ersetzen?
Liebstöckel und Sellerie haben ähnliche Geschmacksnoten, sind aber nicht vollständig austauschbar. Liebstöckel ist intensiver und würziger, während Sellerie milder ist. Man kann Liebstöckel in kleineren Mengen verwenden als Sellerie, da das Aroma stärker wirkt. Für authentische Gerichte sollte man beide Zutaten nicht einfach ersetzen, sondern dosieren anpassen.
Wie lange hält sich frischer Liebstöckel im Kühlschrank?
Frischer Liebstöckel bleibt im Kühlschrank etwa eine Woche lang frisch, wenn er in ein feuchtes Tuch gewickelt und in einer Plastikdose gelagert wird. Noch länger hält er sich in einem Glas mit Wasser wie frische Blumen. Zum Konservieren kann man Liebstöckel auch einfrieren oder trocknen, wobei die getrocknete Variante besonders aromaintensiv wird.
Wann sollte man Liebstöckel beim Kochen hinzufügen?
Bei langen Kochzeiten wie in Suppen und Eintöpfen gibt man Liebstöckel etwa 15-20 Minuten vor Ende der Garzeit hinzu. Für Brühen wird es von Anfang an mitgekocht. Frisches Liebstöckel in Salaten oder als Garnitur kommt erst kurz vor dem Servieren hinzu, um das Aroma zu bewahren. Getrockneter Liebstöckel verträgt längeres Mitkochen besser.
Wie trocknet man Liebstöckel selbst?
Liebstöckel trocknet man am besten an der Luft oder im Backofen. Dazu bündelt man die Stängel und hängt sie kopfüber in einem trockenen, luftigen Raum auf. Alternativ legt man die Blätter auf ein Backblech und trocknet sie bei 40-50°C im Backofen. Die getrockneten Blätter lagern dann luftdicht in Behältern und bleiben monatelang haltbar.

Wissenswertes

Liebstöckel ist ein vielseitiges Küchenkraut, das in der deutschen und österreichischen Küche nicht wegzudenken ist. Mit seinem intensiven, an Sellerie erinnernden Aroma verleiht Liebstöckel Suppen, Eintöpfen und Brühen eine charakteristische, würzige Note. Das auch als Maggikraut bekannte Kraut kann frisch oder getrocknet verwendet werden, wobei getrockneter Liebstöckel noch intensiver wirkt. Bei der Verwendung von Liebstöckel sollte man sparsam dosieren, da das Aroma sehr kräftig ist. Sowohl in der klassischen Hausmannskost als auch in modernen Gerichten bereichert Liebstöckel viele Speisen.