Passiermühle
Eine Passiermühle drückt gekochtes oder weiches Obst und Gemüse durch eine gelochte Scheibe und hält dabei je nach Lebensmittel Schalen, Kerne oder gröbere Fasern zurück.
📖 Was ist das?
Bei einer Passiermühle dreht eine Kurbel einen Press- beziehungsweise Reibflügel über einer Lochscheibe. Das weiche Lebensmittel wird durch die Öffnungen gedrückt, während gröbere Bestandteile oberhalb der Scheibe zurückbleiben. Unterschiedliche Lochgrößen erzeugen feinere oder gröbere Ergebnisse. Anders als ein Mixer schneidet die Passiermühle nicht mit schnell rotierenden Messern. Sie eignet sich deshalb besonders für Tomatensaucen, Apfelmus, Suppen und Gemüse- oder Kartoffelpürees, sofern die jeweilige Konsistenz zum Gerät passt.
Eine Passiermühle lohnt sich, wenn du regelmäßig Tomatensauce, Mus, Suppen oder Pürees herstellst und gleichzeitig unerwünschte Schalen, Kerne oder gröbere Bestandteile zurückhalten möchtest.
✅ Auswahl & Kaufkriterien
- Mehrere Lochscheiben sind sinnvoll, wenn du sowohl feine Saucen als auch gröbere Pürees herstellen möchtest.
- Achte auf eine stabile Auflage, damit die Mühle sicher auf Topf oder Schüssel sitzt.
- Edelstahl ist bei heißen und säurehaltigen Lebensmitteln unkompliziert und gut zu reinigen.
- Prüfe, wie einfach sich Lochscheibe und Pressmechanismus zum Reinigen ausbauen lassen.
- Die Kapazität sollte zu den Mengen passen, die du beispielsweise bei Tomatensauce oder Apfelmus verarbeitest.
🍳 Typische Gerichte
🔧 Pflege & Reinigung
Nach der Nutzung zerlegen und Lebensmittelreste besonders aus den Löchern der Scheibe und am Pressflügel entfernen. Ob alle Teile spülmaschinengeeignet sind, hängt vom Modell ab. Beim GEFU-Passiergerät FLOTTE LOTTE bestehen die Hauptteile aus Edelstahl; der Hersteller nennt auswechselbare Lochscheiben, eine Abstreiffunktion und Spülmaschineneignung. Diese konkrete Ausstattung sollte jedoch nicht pauschal jeder Passiermühle zugeschrieben werden.