Teriyaki
Süß-salzige japanische Sauce aus Sojasauce, Mirin und Zucker.
Erklärung
Teriyaki ist eine klassische japanische Sauce, die durch das Zusammenspiel von süßen und salzigen Aromen charakterisiert wird. Die Grundzutaten sind Sojasauce, Mirin (süßer Reiswein) und Zucker, oft ergänzt durch Knoblauch und Ingwer. Durch das Reduzieren entsteht eine glänzende, dickflüssige Sauce mit intensivem Geschmack. Das Wort 'Teriyaki' bedeutet wörtlich 'glänzend gegrilltes' und bezieht sich auf die glänzende Oberfläche, die beim Grillen mit dieser Sauce entsteht.
Herkunft & Hintergrund
Teriyaki stammt aus Japan und entwickelte sich in der Edo-Periode (1603-1868). Der Begriff setzt sich aus 'Teri' (Glanz) und 'Yaki' (gegrillt/gebraten) zusammen und beschreibt ursprünglich die charakteristische glänzende Oberfläche von gegrillten Speisen.
Typische Anwendung
- Glasur für gegrilltes Fleisch und Fisch
- Marinade für Hühnchen, Rind und Meeresfrüchte
- Dipp-Sauce zu Sushi und Frühlingsrollen
- Würzung für Stir-Fry und Gemüsepfannen
Beispiele aus der Küche
- Teriyaki-Hühnchen mit Brokkoli
- Teriyaki-Lachsfilet mit Sesam
- Teriyaki-Rindfleisch-Skewers vom Grill
Tipps & Hinweise
- Die Sauce am Ende der Garzeit auftragen, um Anbrennen zu vermeiden
- Für intensivere Aromen Sake oder Knoblauch hinzufügen
- Nach dem Reduzieren die Sauce im Kühlschrank lagern, sie wird noch dicker
💬 Häufige Fragen
Wissenswertes
Teriyaki ist eine köstliche japanische Sauce, die vor allem in der asiatischen Küche nicht wegzudenken ist. Die Teriyaki-Sauce zeichnet sich durch ihr perfektes Gleichgewicht zwischen süßen und salzigen Aromen aus und verleiht gegrilltem Fleisch, Fisch und Gemüse eine glänzende, appetitliche Oberfläche. Teriyaki selbst herzustellen ist überraschend einfach und erfordert nur wenige Zutaten wie Sojasauce, Mirin und Zucker. Ob als Marinade, Glasur oder Dipp-Sauce – Teriyaki ist vielseitig einsetzbar und sorgt für authentischen Geschmack in jedem Gericht.