Bordelaise
Klassische französische Rotweinsauce mit Schalotten, Knochenmark und Bordeaux-Wein.
Erklärung
Bordelaise ist eine der großen klassischen französischen Saucen, die hauptsächlich aus Rotwein, Fleischfond, feingehackten Schalotten und optional Knochenmark besteht. Sie wird traditionell durch Reduktion des Weins und langsames Einköchern mit dem Fond hergestellt, wodurch eine glänzende, geschmackvolle Sauce entsteht. Die Sauce besticht durch ihr tiefes Aroma und ihre elegante, dunkelbraune Farbe. Sie eignet sich besonders gut zu Rindfleisch und wird oft als Abkürzung für gehobene Küche verwendet.
Herkunft & Hintergrund
Der Name stammt aus der Region Bordeaux in Frankreich, wo diese Sauce traditionell zu Fleischgerichten serviert wurde. Die klassische Zusammensetzung und Zubereitung wurde in der französischen Haute Cuisine entwickelt und ist seit Generationen eine Standardsauce der klassischen Küche.
Tipps & Hinweise
- Das Knochenmark erst zum Schluss zugeben, damit es nicht zerfällt, sondern noch sichtbar in der Sauce bleibt
- Den Rotwein vor Zugabe des Fonds stark reduzieren, um Alkohol zu vertreiben und Intensität zu gewinnen
- Die Sauce durch ein feines Sieb passieren für samtiges Mundgefühl ohne Trübungen
💬 Häufige Fragen
Wissenswertes
Bordelaise ist eine klassische französische Sauce, die sich durch ihr intensives Rotweinaroma und ihre elegante, dunkelbraune Färbung auszeichnet. Die Bordelaise-Sauce wird traditionell aus hochwertigem Bordeaux-Rotwein, dunklem Fleischfond und feingehackten Schalotten hergestellt und oft mit Knochenmark veredelt. Diese anspruchsvolle Sauce wird durch sorgfältige Reduktion gewonnen und gehört zu den großen Klassikern der französischen Haute Cuisine. Die Bordelaise-Sauce ist besonders zu Rindersteaks und feinem Roastbeef beliebt und verleiht jedem Fleischgericht eine elegante Note. Die Zubereitung von Bordelaise erfordert Geduld und Sorgfalt, lohnt sich aber für jeden, der gehobene Küche liebt.